STAATENLOS – KLAUS RÓZSA, FOTOGRAF
Erich Schmid,
CH 2016,
96’,
Dialekt
So/Di 14/05 17h30* In Anwesenheit von Klaus Rózsa und Erich Schmid


Der Fotograf Klaus Rozsa lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Drei Einbürgerungsgesuche wurden abgelehnt. 1956 aus Ungarn geflohen, wuchs er in der Schweiz mit einem jüdischen Vater auf, der Auschwitz überlebt hatte. Dieses hautnah erlebte Schicksal führte seine Kamera immer wieder ganz nah an die Orte des Unrechts. Diese besondere Qualität seiner Fotografie wurde ihm zum Verhängnis. Der Staatsschutz fichierte: «Weil er Polizeiübergriffe festhält, behindert er die Arbeit der Polizei». Diese misshandelte ihn, bis er nach Ungarn auswanderte und dort in neue Konfrontationen geriet.
