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Soleil Ô – Med Hondo, FR, MR 1970, 104’, Ov/e

Sa 07. März — Do 19. März
Anlässlich der Ausstellung Bolol, 2025 von Eva Diallo - in Kooperation mit Photoforum

07.03 Sa 18h00*

*vor dem Film um 17h00 optional Führung durch die Ausstellung Bolol, 2025 der schweizerisch senegalesischen Künstlerin Eva Diallo 

 

09.03 Mo 18h00

Film 

 

19.03 Do 19h00*

Film & Gespräch mit der schweizerisch senegalesischen Künstlerin Eva Diallo 

*vor dem Film um 18h00 optional Führung durch die Ausstellung Bolol, 2025 der schweizerisch senegalesischen Künstlerin Eva Diallo / nach dem Film: Filmgespräch mit ihr

 

 

Soleil Ô

Med Hondo, FR, MR 1970, 104’, Ov/e; Mit Robert Liensol, Théo Légitimus, Gabriel Glissand, Greg Germain, Mabousso Lô, Alfred Panou, Ambroise M'Bia, Akonio Dolo, Georges Hilarion, Djibrill, Les Black Echoes, Jean Edmond, etc.

Die Geschichte eines jungen Mannes, der voller Hoffnung aus Afrika nach Paris kommt, nur um zu erkennen, dass ihm die Gesellschaft der Kolonisatoren keine echte Chance lässt – sei es durch offenen Rassismus oder durch dessen liberal kaschierte Formen. Med Hondos beeindruckendes Regiedebüt besticht durch eine aussergewöhnliche Ideendichte: In einer vielschichtigen stilistischen Collage spiegelt der Film die extremen Erfahrungen seines Protagonisten wider – vom Dokudrama und Musical über slapstickhafte Absurdität, von Traumsequenzen und Melodram bis hin zu präzisen politischen Analysen. Ein Film wie ein innerer Monolog, durchzogen von Momenten sardonischen Humors, hinter denen sich eine tiefe Verzweiflung verbirgt. Gewinner des Goldenen Leoparden von Locarno 1970.

 

Der Film wurde restauriert durch Cineteca di Bologna im Labor L’Immagine Ritrovata in Zusammenarbeit mit Med Hondo. Die Restaurierung wurde finanziert durch die George Lucas Family Foundation und The Film Foundation’s World Cinema Project.

 

Ermässigter Eintritt: 5 CHF mit Ticket der Photoforum-Ausstellung