Gezeigt wird die Vorpremiere des Films MÃE SÓ HÁ UMA (DON’T CALL ME SON), ein brasilianisches Identitätsdrama von Anna Muylaert. Von derselben Regisseurin wird auch der erste Kinoerfolg gezeigt: QUE HORAS ELA VOLTA? (THE SECOND MOTHER), eine sensible Komödie über die Mutter-Tochter-Beziehung und soziale Klassen. Aus Brasilien kommt auch der brillante AQUARIUS, der als Vorpremiere am 12.11. gezeigt wird, und der poetische Animationsfilm O MENINO E O MUNDO (empfohlen ab 8 Jahren).
Weiter sind Filme aus Kolumbien, Guatemala, Mexico, Venezuela, Chile, Argentinien im Programm: LA TIERRA Y LA SOMBRA, Camera d’Or in Cannes 2015, erzählt die Rückkehrt eines Mannes zu seiner Familie und in die harte Realität des Zuckerrohranbaus in Kolumbien; RARA ist eine frische Komödie über das Erwachsenwerden in einer atypischen Familie mit zwei Muttern im konservativen Chile; LOS AMANTES DE CARACAS, Goldener Löwe in Venedig, ist ein Erotikthriller in der Metropolis Venezuela.
Im Programm ist auch ein Regard sur l’Amérique latine: der deutsche Film VOR DER MORGENRÖTE erzählt vom amerikanischen Exil des Schriftstellers Stefan Zweig u.a. in Argentinien und Brasil.