KRIEG UND FRIEDEN 1: ANDREJ BOLKONSKI
Nach dem Roman von Leon Tolstoi

«Ein überwältigend einzigartiger Film. Das grösste Epos aller Zeiten. Etwas Vergleichbares werden Sie nie wieder sehen.» Roger Ebert
Sergei Bondartschuks 7-stündige oscar-gekrönte Monumentalverfilmung nach Tolstoi ist in restaurierter Fassung zurück in den Kinos.
Sieben Jahre Produktionszeit, vier Jahre Dreharbeiten, hunderte Schauspieler, über 12.000 Statisten, tausende Kostüme und 23 Tonnen Schwarzpulver lassen das monumentale Ausmaß der teuersten Filmproduktion der Sowjetunion, die Sergei Bondartschuk 1962-67 als Regisseur, Autor und Hauptdarsteller verantwortete, dennoch nur erahnen. Allein die Schlacht bei Borodino, bei der Bondartschuk seinen ersten von zwei Herzinfarkten während der Dreharbeiten erlitt, verschlang zwei Jahre Drehzeit. Doch der Aufwand war nicht umsonst: KRIEG UND FRIEDEN gewann 1969 nicht nur einen Golden Globe, sondern auch den Oscar für den Besten Fremdsprachigen Film, und gilt bis heute als die detailgetreueste Verfilmung von Tolstois Romanvorlage und das größte Filmepos aller Zeiten.
Tolstoi lebt!
Teil 1: ANDREJ BOLKONSKI
Sergei Bondartschuk, UdSSR 1965, 147‘, Ov/d
Petersburg 1805: Pierre Besuchow, der uneheliche Sohn eines begüterten Grafen, kehrt vom Studium in Paris zurück. Wegen groben Unfugs wird er aus Petersburg verbannt. Nun in Moskau, fiebert Pierres Freund, der junge Fürst Andrej Bolkonski, dem spürbar näher rückenden Krieg mit Frankreich entgegen. In der Schlacht bei Austerlitz wird der Fürst allerdings schwer verwundet. Obwohl er überlebt, spielt ihm das Schicksal übel mit. Seine Frau stirbt im Wochenbett. Fürst Bolkonski verliert jeglichen Glauben an das Leben. Erst die zufällige Begegnung mit Natascha Rostowa vermag ihm neuen Lebensmut zu geben...
