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KRIEG UND FRIEDEN 3: BORODINO 1812

Sergei Bondartschuk, UdSSR 1967, 78’, Ov

Nach dem Roman von Leon Tolstoi 

«Ein überwältigend einzigartiger Film. Das grösste Epos aller Zeiten. Etwas Vergleichbares werden Sie nie wieder sehen.» Roger Ebert

  

Sergei Bondartschuks 7-stündige oscar-gekrönte Monumentalverfilmung nach Tolstoi ist in restaurierter Fassung zurück in den Kinos.

 

Sieben Jahre Produktionszeit, vier Jahre Dreharbeiten, hunderte Schauspieler, über 12.000 Statisten, tausende Kostüme und 23 Tonnen Schwarzpulver lassen das monumentale Ausmaß der teuersten Filmproduktion der Sowjetunion, die Sergei Bondartschuk 1962-67 als Regisseur, Autor und Hauptdarsteller verantwortete, dennoch nur erahnen. Allein die Schlacht bei Borodino, bei der Bondartschuk seinen ersten von zwei Herzinfarkten während der Dreharbeiten erlitt, verschlang zwei Jahre Drehzeit. Doch der Aufwand war nicht umsonst: KRIEG UND FRIEDEN gewann 1969 nicht nur einen Golden Globe, sondern auch den Oscar für den Besten Fremdsprachigen Film, und gilt bis heute als die detailgetreueste Verfilmung von Tolstois Romanvorlage und das größte Filmepos aller Zeiten.
Tolstoi lebt!

 

Teil 3: BORODINO 1812
Sergei Bondartschuk, UdSSR 1967, 81‘, Ov/d
24. Juni 1812: Napoleon überfällt mit einer Invasionsarmee ohne jede Kriegserklärung Russland. Im Angesicht der drohenden Niederlage überträgt Zar Alexander I. dem ungeliebten Feldmarschall Kutusow den Oberbefehl über die gesamte russische Armee. Nach einigen Rückschlägen gelingt es Kutusow schliesslich eine Entscheidungsschlacht zu erzwingen. Am 7. September 1812 beginnt in der Nähe des Dorfes Borodino eine furchtbare Schlacht. Auch Pierre Besuchow und Andrej Bolkonski kämpfen mit...